Historie

 

Luftbild der Firma HSR

 

Der Schmiedemeister Hermann Speckhahn machte sich am 01.07.1954 in der 48 m² großen gepachteten Dorfschmiede seines Lehrmeisters Richard Krüger in Radenbeck selbstständig. Grundlage dieses gewagten und risikoreichen Schrittes (er hatte keinerlei finanzielle Mittel) war die bereits im September 1946 abgelegte Hufbeschlagmeisterprüfung, die im Dezember 1950 bestandene Schmiedemeisterprüfung und die 1952 erlangte Lehrschweißerqualifikation. Zur damaligen Zeit eine Top-Ausbildung für eine "Dorfschmiede". Der Lohn eines Gesellen betrug 1,50 DM/Std.

Die junge Firma entwickelte sich Dank harter Arbeit schnell, es wurden Schmiede- und Reparaturarbeiten erledigt sowie landtechnische Geräte hergestellt. Später kamen die Werksvertretungen der Schlepperhersteller Hanomag, Deutz, Fordson und Fiat hinzu, auch schon damals mit eigenem Kundendienstwagen für auswärtige Kunden. 1960 wurde die erste neue Werkhalle in der Bahnhofstraße in Radenbeck eingeweiht.

Hermann Speckhahn und seine junge Frau hatten sich jeden Mauerstein vom Munde abgespart! Schon 1966 Bau der zweiten Werkstatt. 1968 besteht der Chef die Schweißfachmannprüfung und die Firma Hermann Speckhahn Landmaschinen erhält den kleinen Schweißeignungsnachweis.

1968 Beginn der Zuliefertätigkeit für das Volkswagenwerk, die bis heute anhält. 1972 Grundsteinlegung für die dritte Stahlbauhalle mit einer komplett neuen Maschinenausstattung und Hallenkranbahn. 1985 Beginn der Zuliefertätigkeit im Bereich der mechanischen Fertigung mit der ersten nagelneuen CNC Fräsmaschine. Zu dieser Zeit hatte der jetzige Chef Bernd Speckhahn schon zwei Meisterprüfungen bestanden und das Ruder als verantwortlicher Betriebsleiter übernommen. Es erfolgte eine weitere Expansion mit Halle 4 im Jahre 1990 und Halle 5 im Jahre 1998.

Mit der Umwandlung der Firma Hermann Speckhahn Landmaschinen und Stahlbau in die HSR-Speckhahn Stahl- und Maschinenbau GmbH im Jahre 1995 wurden die Weichen für eine weitere erfolgreiche Zukunft der Firma gestellt.

 

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